Hämorrhoiden Behandlung

Hämorrhoiden sind krampfaderartige Erweiterungen der Äste der oberen Rektalarterie oder des Venengeflechts im Übergang von Mastdarm zum Analkanal.

Schonende Hämorrhoidenbehandlung mittels THD-Methode

Bei der THD-Methode handelt es sich um ein innovatives chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Hömorrhoiden des 2., 3. und eventuell auch 4. Grades. Bei dieser Technik wird ein spezielles, mit einer Dopplersonde ausgestattetes Protoskop verwendet, wodurch die Endäste der oberen Hämorrhoidalarterie geortet werden und anschließend mit einigen Stichen im schmerzunempfindlich Bereich abgenäht werden.

Es handelt sich um einen minimal invasiven Eingriff bei dem keine Gewebeentfernung stattfindet, wodurch keine Wunden bleiben, die verheilen müssen. Damit ist ein Eingriff mit dieser Methode mit deutlich weniger Schmerzen verbunden. Bereits nach zwei bis drei Tagen nach der Operation können die meisten Patienten ihre normale Arbeitstätigkeit wieder aufnehmen.

Weitere Infos zur THD-Methode finden Sie auf www.haemorrhoidenbehandeln.de

Was sind die Ursachen der Entstehung von Hämorrhoiden?

  • Ballaststoffarme Kost
  • chronische Obstipation (forciertes Pressen)
  • Stress
  • Druckerhöhung im Schließmuskel (bei Alkoholismus)
  • portale Hypertension (bei Leberzirrhose)
  • Konstituell

Wie werden die Hämorrhoiden eingeteilt?

  • äußere Hämorrhoiden: von Haut überzogen, schmerzhaft bei Berührung
  • innere Hämorrhoiden: von Schleimhaut überzogen, nicht schmerzhaft bei Berührung
  • Stadien I-IV: nicht tastbare Vorwölbung bis hin zum Prolaps (Vorfall), keine manuelle Reposition möglich, evtl. Analhautprolaps

Klinische Symptome sind oft langsam zunehmende Beschwerden:

  • Blutung
  • dumpfe Schmerzen
  • Juckreiz
  • Vorfall

Welche Probleme können bei Hämorrhoiden auftreten?

  • äußere Hämorrhoiden (Perianalvenen): Thrombose (SEHR schmerzhaft!)
  • Innere Hämorrhoiden: Blutung, Vorfall, seltene Inkarzeration (= Einklemmung von Gewebe) oder Thrombose

Welche Untersuchungsmethoden werden angewandt?

  • visuelle Inspektion mit digitorektaler Untersuchung
  • evtl. Proktoskopie

Ergänzende Untersuchungen zum Ausschluss eines höher gelegenen Tumors bei Rektalblutung:

  • Koloskopie
  • Röntgen-Doppelkontrast-Einlauf

Differentialdiagnostisch zu beachten:

  • entzündliche Analhauterkrankungen
  • Anal-, Rektum-Karzinom
  • Melanom (sehr selten)
  • Condyloma acuminata

Sofortmaßnahmen und Therapie:

  • akute äußere Hämorrhoiden:
  • stark blutende innere Hämorrhoiden
  • Prolaps innerer Hämorrhoiden
Sind krampfaderartige Erweiterungen der Äste der oberen Rektalarterie oder des Venengeflechts im Übergang von Mastdarm zum Analkanal.
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